Besteckgürtel

Nicht nur Männer trugen früher zur Tracht  mit Federkielstickerei verzierte Schmuckgürtel, die Geschichte der Frauengürtel ist ungleich länger. Ab dem 16. Jahrhundert führten freie Frauen des Bürgertums und des Bauernstandes aufwändig gearbeitete Bestecke und andere Gebrauchsgegenstände wie Feuerschläger, Schlüssel und Drudenmesser als Statussymbol hängend an ihren reich verzierten Gürteln. Solche Gürtel sind in Bayern, Österreich und Südtirol bis ca.1850 historisch belegt, in manchen Gegenden bis heute Bestandteil der Tracht.
Motiviert und unterstützt durch das Trachteninformationszentrum in Benediktbeuern und durch das Erscheinen des „Buches der Gürtel“ haben der Messermacher Peter Pfaffinger und wir, die Federkielstickerei Fankhauser, die faszinierende Tradition der Besteckgürtel in das 21. Jahrhundert getragen und diese wieder neu belebt.
In exklusiver Zusammenarbeit entstehen mit viel Herzblut individuelle Einzelstücke.

Wenn sie mehr über historische Bestecke erfahren wollen, empfehlen wir ihnen www.fuhrmannsmesser.de